Fasia Jansen

„Friedensaktivistin“ wird vor 50 Jahren, am 03.04.1970, vor das Amtsgericht Oberhausen geladen. Mit Werner Finkemeier und Ruth Zamoni, ist sie wegen „Aufruhr, Auflauf, Volksverhetzung und Teilnahme an einer  verbotenen Versammlung angeklagt. Es geht um zwei NPD-Veranstaltungen im Bundestagswahlkampf (Recklinghausen und Oberhausen) mit dem Parteivorsitzenden Adolf von Thadden. 37 Oberhausener erklären sich solidarisch mit den Angeklagten: „Mehrere tausend Oberhausener erfüllen den gleichen Tatbestand“. Das Straffreiheitsgesetz vom 22.05.1970 amnestierte die Straftäter.

1993 wird eine Barkasse nach ihr benannt. 1997 erhält sie die „Silberne Ehrennadel“ der Stadt Oberhausen. 2014 wird eine Oberhausener Schule nach ihr benannt.

Eine Kolonialresolution

des deutschen Reichstags von 1914 schrieb Arbeitnehmerrechte für Eingeborene, Ende der Zwangsarbeit und allgemeine Schulpflicht fest. Und der Lehrer Martin Gansya, ein befreiter Sklave, schrieb schon 1907 über die „Pax Germanica“ in Deutsch-Ostafrika: „Zuvor habe dort fortgesetztes Unrecht geherrscht. Jetzt herrscht Frieden allenthalben.“

40 %

der gekauften Kleidung werden selten oder nie getragen.

22 Tote

kostet die Niederwerfung der „Roten Ruhrarmee“ vor 100 Jahren, am 02.04.1920, im späteren „Groß-Oberhausen“. Zwei davon: Unter 20-jährige Reichswehrsoldaten (Zeitfreiwillige).

917000

Wohnungen verkaufte die öffentliche Hand zwischen 1999 und 2011.

OBEN