300 Taler

für den Unterhalt einer israelitischen Privatschule bewilligt vor 145 Jahren, am 20.05.1874, die Gemeinde Oberhausen. Die Errichtung einer israelitischen Schule lehnt die Gemeinde ab, da nur 25 schulpflichtige Kinder am Ort leben. 

5 Jahre später streicht die Gemeinde den Zuschuß, die jüdische Gemeinde löst die Schule auf.

Wenn

die freie Rede die Lunge der Demokratie ist, wie der polnische Journalist Milosz Matuschek in der „NZZ“ v. 29.04.2019 meinte, hat diese Demokratie am 17.05. in Oberhausen keine Glanzstunde erlebt.

Dröhnende Trillerpfeifen-Konzerte und laute Musik wiesen die „Gegendemonstranten“ als Feinde der freien Rede aus. Sie sind, was auch immer sie von sich selbst halten mögen, keine Demokraten. Sonst wüßten sie den Wert der freien Rede zu schätzen.

Mit der Zulassung einer solchen undemokratischen Veranstaltung (zeit- und ortsgleich!) hat sich auch die Führung der Oberhausener Polizei nicht als Verteidiger der Demokratie ausgewiesen. 

Seit über 50 Jahren arbeitet die NPD in Oberhausen an der politischen Willensbildung mit. Sie ist stolz darauf, niemals politische Gegner an der Wahrnehmung ihrer Grundrechte, noch dazu im Wahlkampf, behindert zu haben. 

Wer klar sieht, weiß, wo das gerne zitierte „Pack“ zu finden ist. Und wer es bezahlt.

Die Regierung

muß sich darüber klar sein, daß keiner dieser Staaten in Osteuropa sich, sagen wir, ein Jahr im Krieg halten kann, wenn er nicht die massive, zuverlässige Rückendeckung durch ein befreundetes Rußland besitzt… Ohne wirksame Ostfront kann es keine ausreichende Verteidigung unserer Interessen im Westen geben, und ohne Rußland gibt es keine wirksame Ostfront.

Dies erklärte vor 80 Jahren, am 19.05.1939, der spätere Kriegspremier Winston Churchill im britischen Unterhaus.

Sir Winston Churchill

Die Nutzung

des Holtener Bruchs wird vor 440 Jahren, am 19.05.1579, vertraglich geregelt. 

Im Jahre 1917 kommt Holten zu Sterkrade. Zu diesem Zeitpunkt ist das Bruch entwässert und verkauft, die Nutzungsberechtigten abgefunden. Im Jahre 1929 kommt Holten mit Sterkrade zu „Groß-Oberhausen“.

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