Mit einem Fackelzug

durch die Oberhausener Innenstadt erinnern Nationaldemokraten vor 45 Jahren, am 18.01.1976, an die 105. Wiederkehr der Gründung des Deutschen Reiches. Flugblätter mit dem Titel „Das Reich – Europas Mitte“ erinnern an die widernatürliche Teilung Deutschlands. Zum gleichen Thema spricht am Abend bei „Wischermann im Loch“, Klosterhardt, Emil Maier-Dorn, Mitglied des Partei-Vorstands.

Am Vortag

der 100. Wiederkehr der Gründung des Deutschen Reiches, legen vor 40 Jahren, am 17.01.1971, Mitglieder des „Unabhängigen Freundeskreises Oberhausen“ einen Kranz an der Siegessäule auf dem Oberhausener Altmarkt nieder.

Eine „Bürgerinitiative gegen Rechtsradikalismus“ forderte schon am Vortag zu einer Gegendemonstration auf. („Aufrufe der NPD sich an der Kranzniederlegung zu beteiligen, beweisen eindeutig aus welcher Ecke der Wind weht. Duldet ihre Schau nicht unwidersprochen. Oberhausen ist keine Basis für alte und neue Nazis“).

Der Kranz wird von Gegendemonstranten mit Benzin überschüttet und angezündet. Die Polizei sieht zu.

Alfred Dregger

Ehrenvorsitzender der CDU/CSU Bundestagsfraktion, erklärte vor 25 Jahren, am 17.01.1996 im Deutschen Bundestag: „In den ersten Jahren nach dem Krieg konnten wir nicht nur mit dem Respekt unserer ehemaligen Kriegsgegner rechnen. Wir konnten auch mit dem Respekt unserer Mitbürger rechnen.

Je weiter die Zeit zurück liegt, desto mehr nimmt die pauschale Diffamierung dieser Generation zu.“

Der

„Schwarze Adlerorden“ wird vor 320 Jahren, am 17.01.1701, in Brandenburg – Preußen gestiftet.

Er trägt den Wahlspruch „suum cuique (Jedem das Seine)“.

Auslosen

statt wählen lassen, will der Berliner Literaturwissenschaftler Roman Widder die Abgeordneten des Deutschen Bundestages. Selbst Arbeiter, Handwerker und Aldi-Kassierer hätten dann eine Chance das Volk zu repräsentieren.

Irgendwie pfiffig. Oder ?

OBEN